Aufgrund des Rheinpfalzartikels vom 12.06.2019 wird in Niederkirchen aktuell darüber diskutiert,wie die Gemeinde auf ihr Drittel des Erlöses aus der Geisbockversteigerung verzichten konnte. Direkt oder indirekt erreichen unseren designierten Bürgermeister Stefan Stähly und die Mitglieder der FWG Feedback dazu.

Warum war der (neue) Bürgermeister nicht da? Wie kann die Gemeinde darauf verzichten?

Weder Stefan Stähly als zukünftiger Bürgermeister, noch Josef Seckinger, der aktuell noch geschäftsführend bis zur Ernennung seines Nachfolgers im Amt ist, haben hier etwas versäumt.

Im Rheinpfalzartikel wird die Szenerie des Geißbocksspiels beschrieben. Im Spiel teils richtig, teils sicher erfunden und auch nicht mehr alles aktuell.

So soll der Niederkirchener Bürgermeister nicht "zur rechten Stund an der Stadtgrenze" gewesen sein, weil er am Vorabend dem starken Deidesheimer Wein so zugetan war und diesen nicht vertragen habe, so dass der ganze Erlös in Deidesheim verbleibt. Dieser Punkt ist historisch wohl eher nicht verbürgt und erst später ins Spiel eingeflossen. Anhand empirischem Selbstversuchs des zukünfitgen Bürgermeisters, kann die Unverträglichkeit von Deidesheimer Wein wohl ausgschlossen werden :-) ,auch wenn dieser sonst natürlich die Niederkirchener Tropfen bevorzugt.

Richtig ist sicher, dass die Gemeinde Niederkirchen am Geißbockerlös beteiligt war.

Aktuell ist das aber nicht mehr.

Bereits vor Bürgermeister Rau verzichtete die Gemeinde Niederkirchen auf die Erlöse aus dem Geißbock, also schon vor einigen Jahrzehnten.

Unsere Vorgänger haben diese Entscheidung sicherlich nicht aus Wohltätigkeit gegenüber der Stadt Deidesheim getroffen.

Es war vermutlich nicht nur ein Verzicht auf die Erlöse, sondern sicherlich auch auf die Kosten.
Der Anteil am Geißbock, würde wohl nicht reichen um irgendwelche Kostenbeteiligungen am Geißbockspiel etc. abzudecken.

Ob das damals unter touristischen Zwecken sinnvoll war, lässt sich sicher streiten, aber auch nicht mehr rückgängig machen.